Archiv 2017

 

 
Farbkennzeichnung:
rot: aus der Partei
-
blau: aus dem Gemeinderat

Umgang mit dem Thema Fleckenhöhe -
Entspannung der Haushaltssituation (16.07.2017)
50 Jahre Polytec -
Polytec fördert Jugendarbeit -
Agilent Kunden- und Technologiezentrum eröffnet (10.07.2017)
Braucht Waldbronn die Entwicklung der Fleckenhöhe ? (02.07.2017)
eine der sichersten Gemeinden -
Waldbronn wird Fair-Trade-Gemeinde -
steigender Bedarf an Kinderbetreuung (02.07.2017)
Aufbruchstimmung auf der Kreidelegiertenkonferenz (02.07.2017)
Außengelände der Albert-Schweitzer-Schule -
Beteiligung am Programm "mobil gewinnt" (25.06.2017)
Anbau an der Waldschule -
Neugestaltung des Ortseingangs -
Freies W-LAN -
Radwegenetz-Planung (18.06.2017)
Kirchplatz in Busenbach -
Kombimodell Neurod -
Pfarrheim und Kindergarten St. Josef -
weniger Standorte für Glascontainer -
E-Ladesäulen für PKWs (11.06.2017)
Karlsruher Kinderpass -
Kein provisorischer Kreisel (04.06.2017)
Wirtschaftsförderung sieht anders aus (28.05.2017)
Mitgliederversammlung zum Wahlprogramm (28.05.2017)
Glückwunsch (22.05.2017)
René Egles - viel mehr als ein Mundartdichter (14.05.2017)
Gutes Jahresergebnis 2016 -
Wahlen bei der Feuerwehr -
Einführung eines Gestaltungsbeirats (07.05.2017)
Gute Stimmung am 1. Mai (07.05.2017)
Grußwort für Bürgermeister Franz Masino -
zum Amtsblattbericht der Freien Wähler (30.04.2017)
Der Liedermacher René Egles im Kulturtreff (30.04.2017)
Kanalnetz Etzenrot - Ausgleichsmaßnahmen für Rück II (24.04.2017)
Einladung zum Liederabend mit René Egles und Jean-Paul Distel (17.04.2017)
Anerkennung für die Albtherme -
Friedhofserweiterung in Busenbach (17.04.2017)
Einladung zum 1. Mai-Fest (09.04.2017)
Attraktive Albtherme -
Ein Hort für die Waldschule (09.04.2017)
Führungswechsel im Ortsverein Waldbronn (02.04.2017)
Probebetrieb für neue Buslinie -
Anbindung der Firma Polytec (27.03.2017)
Einladung zum 1. Mai-Fest (27.03.2017)
Glückwunsch an Franz Masino -
Bilanz der Kurverwaltung -
Jahresrechnung 2016 (16.03.2017)
Einladung zur Jahreshauptversammlung (11.03.2017)
Lärmaktionsplan -
Bebauungsplan Birkel -
Wirtschaftsbeirat (19.01.2017)
Karlsruhe und seine Nachbargemeinden -
Herausforderungen gemeinsam meistern (16.01.2017)
 
 

Umgang mit dem Thema Fleckenhöhe - Entspannung der Haushaltssituation (16.07.):

Umgang mit dem Thema Fleckenhöhe
Die von unserer Fraktion initiierte Flugblattaktion zum Thema Entwicklung der Fleckenhöhe hat Wirkung gezeigt. Dass das Thema so kontrovers in der Öffentlichkeit und in den Medien diskutiert wird, offenbart dass die Bürgerinnen und Bürger ein ernsthaftes Interesse an einer Vertiefung mit der für Waldbronn weichenstellenden Angelegenheit haben. Dass man zu diesem Thema grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sein und diese auch in verschiedenen Formen zum Ausdruck bringen kann, gehört für uns zum demokratischen Grundverständnis. Die überwiegend positiven Rückmeldungen zu unserem Flugblatt (zu finden auch unter spd-waldbronn.de) haben gezeigt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger gerne noch mehr sachliche Informationen zum Thema wünschen, um sich selbst ein Bild über das Vorhaben, die Schwerpunkte, den zeitlichen Rahmen und nicht zuletzt auch über die Auswirkungen für Waldbronns Zukunft machen zu können.
Die Bereitstellung von Gewerbefläche auf der Fleckenhöhe ist für die Zukunft von Waldbronn so wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auf einer sachlichen Ebene in die Meinungsbildung einbringen sollten. Wir haben uns für eine Bürgerversammlung zum Thema "Braucht Waldbronn die Entwicklung der Fleckenhöhe?" ausgesprochen. Die Verwaltung erstellt gegenwärtig einen Masterplan für die Entwicklung von Waldbronn. Dieser Masterplan beinhaltet unter anderem die Erschließung der Fleckenhöhe. Der Zeithorizont für diesen Plan ist sehr weit gefasst und geht über das Jahr 2025 hinaus. Die Vorstellung dieses Planes wird dann Grundlage für die angestrebte Bürgerversammlung sein. Durch eine solche Veranstaltung kann sich jeder informieren, seine Argumente einbringen und sich seine eigene Meinung bilden. Wir setzen auf eine sachliche Auseinandersetzung zu den verschiedenen Gesichtspunkten oder Positionen in dem gesamten Themenkomplex und vertrauen auf das Urteilsvermögen der mündigen Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Entspannung der Haushaltssituation
Nach dem bereits das vorläufige Jahresergebnis 2016 deutlich besser ausfiel als erwartet (insgesamt konnten 2,8 Millionen Euro mehr verbucht werden als ursprünglich angenommen) gibt es nun auch deutliche Verbesserungen im Haushalt 2017. Laut aktualisierter Steuerschätzung kann mit weiteren Mehreinnahmen in Höhe von rund 800.000 Euro gerechnet werden. Dadurch ist die ursprünglich bestehende Deckungslücke im Haushalt 2018 geschlossen und darüber hinaus können weitere Mittel in die Rücklage fließen. Dies bedeutet eine erhebliche Entlastung der Finanzlage der Gemeinde.
Dennoch ist es sinnvoll, dass sich die Haushaltsstrukturkommission weiter mit Strategien zur Haushaltskonsolidierung befasst. Es gilt, auch langfristig finanzielle Handlungsspielräume zu schaffen, um die hohe Waldbronner Wohnqualität zu erhalten und um nachhaltige Investitionen tätigen zu können.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

50 Jahre Polytec - Polytec fördert Jugendarbeit - Agilent Kunden- und Technologiezentrum eröffnet (10.07.):

Die zwei größten Waldbronner Unternehmen konnten in der vergangenen Woche wichtige Ereignisse feiern:

50 Jahre Polytec
Ein ganz besonderes Jubiläum, zu dem wir herzlich gratulieren! Denn dies bedeutet auch ein halbes Jahrhundert Innovation (u.a. Verleihung des Innovationspreises des Landes), stetiges Wachstum, sichere Arbeitsplätze und nicht zuletzt auch erhebliche Gewerbesteuereinnahmen für unsere Gemeinde. Mit den Tochterfirmen PI sowie SoltaBond/Polytec PT wurden weitere expandierende Geschäftszweige nach Grünwettersbach, bzw. Langensteinbach ausgelagert. Unsere Fraktion setzt sich dafür ein, dass sich Polytec auch in Zukunft in Waldbronn weiter entwickeln kann. Auch Landrat Dr. Schnaudigel hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig Unternehmen wie Polytec für die Technologieregion Karlsruhe sind, und wie wichtig es ist, hier entsprechende Flächen für Gewerbe und die daraus resultierende Wohnungsnachfrage bereitzustellen.

Polytec finanziert Ausbildungsplatz im Bereich Jugendarbeit
Anlässlich ihres Firmenjubiläums beteiligt sich Polytec an der Finanzierung eines Ausbildungsplatzes im Bereich "Jugendarbeit" am Waldbronner Jugendtreff. Dies ist ein großartiger Beitrag zur weiteren Sicherung einer hochwertigen und pädagogisch fundierten Jugendarbeit in unserer Gemeinde. Diesem außergewöhnlichen Engagement gilt unser besonderer Dank.

Eröffnung des neuen Agilent Kunden- und Technologiezentrums
Über 50 Millionen Euro hat Agilent in Waldbronn investiert. Dies ist die größte Investition überhaupt, die das Unternehmen weltweit jemals für einen Standort getätigt hat. Mit der bereits erfolgten Verlegung des Deutschlandsitzes nach Waldbronn wurde die Bedeutung dieses Standortes ebenfalls unterstrichen.
Bei den Festreden wurde auch immer wieder die hohe Wohnqualität in Waldbronn betont. Die sehr gute Infrastruktur sowie die landschaftlich reizvolle und gleichzeitig auch verkehrsgünstige Lage unserer Gemeinde ist ein wichtiger Standortfaktor. Das neue, hell und inspirierend gestaltete Schulungszentrum ist für 500 Mitarbeiter ausgelegt. Ein hoher Bedarf an Übernachtungsplätzen wird durch die zu erwartenden Schulungsteilnehmer aus aller Welt entstehen. 300 Schulungsmaßnahmen mit rund 2000 Teilnehmern sind jährlich geplant.
Wir gratulieren zur Fertigstellung dieses äußerst gelungenen und wichtigen Gebäudes. Als Gemeinde können wir stolz sein, dieses im Bereich der Analytik auf dem Weltmarkt führende Unternehmen am Ort zu haben.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Bürger diskutieren - Braucht Waldbronn die Entwicklung der Fleckenhöhe ? (02.07.)

Bürger diskutieren 2017 (pdf; 213 kB)

Herausgeber: Die Fraktion von SPD und Bürgerliste - Ruth Csernalabics, Marianne Müller, Klaus Bechtel, Hubert Kuderer und Jens Puchelt)

eine der sichersten Gemeinden - Waldbronn wird Fair-Trade-Gemeinde - Steigender Bedarf an Kinderbetreuung (02.07.):

Weiterhin eine der sichersten Gemeinden im Landkreis
Zwar haben in Waldbronn insbesondere Fahrraddiebstähle und Wohnungseinbrüche (einschließlich versuchte Einbrüche) zugenommen, dennoch liegt Waldbronn bei der Kriminalitätsstatistik im Landkreisvergleich weiterhin auf einem äußerst niedrigen Niveau, wie Polizeihauptkommissar Martin Rickersfeld berichten konnte. Die gestiegene Zahl an "versuchten Einbrüchen" ist auch ein Indiz dafür, dass Präventionsmaßnahmen Wirkung zeigen und Straftäter von Ihrer Tat wieder ablassen. Auch die Aktion "Der aufmerksame Nachbar" ist hier zu nennen. Besonders erfreulich der geringe Anteil von Jugendlichen bei den Straftaten. Dies ist mit Sicherheit auch der guten Jugendarbeit in Waldbronn zu verdanken. Zu nennen sind hier der Jugendtreff, die Schulsozialarbeit sowie die Jugendabteilungen der Vereine und der Kirchen. Unser Dank geht von dieser Stelle auch an den Polizeiposten Waldbronn für die gute und engagierte Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
In der Verkehrsunfallstatistik lassen sich, so Martin Rickersfeld, keine spezifischen Unfallschwerpunkte auf Waldbronner Gemarkung ausmachen. Ein Schwerpunkt für die Zukunft sollte jedoch weiterhin insbesondere auf Verbesserungen für Radfahrer gelegt werden. Besonders der Schulweg der Waldbronner Kinder, die mit dem Rad nach Langensteinbach fahren, enthält einige Gefahrenpunke, die durch Querungshilfen, Markierungen sowie durch einzurichtende Schutzstreifen sicherer gemacht werden können. Auch die neue Jugendverkehrsschule in Ettlingen, die von den Waldbronner Viertklässlern in diesem Jahr erstmals genutzt wurde ist ein wichtiger Beitrag zu einer fundierten Verkehrserziehung und somit zur Unfallvermeidung.

Waldbronn wird Fair-Trade-Gemeinde
Mit dem einstimmigen Beschluss wurde nun der Startschuss für dieses wichtige, auch im Leitbild aufgeführte Ziel gegeben. Nun gilt es, eine Steuerungsgruppe zu bilden, die die weiteren Aktionen und Maßnahmen koordiniert. Informationen im Amtsblatt, Erweiterungen des bereits bestehenden Fair-Trade-Angebotes, aber auch Einbeziehung von Schulen, Vereinen und Gemeindeverwaltung sollen folgen.

Steigender Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen
Regelmäßig wird im Gemeinderat über den aktuellen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen informiert. Die steigende Zahl an Kindern ist sehr erfreulich, stellt die Gemeinde jedoch auch vor große Herausforderungen. So ist auch der neue 6-gruppige Kindergarten bei der Albert-Schweitzer-Schule bereits voll belegt.
In Waldbronn fehlen weiterhin sowohl Betreuungsplätze für Kleinkinder (U 3), als auch für Kindergartenkinder (Ü 3). Insgesamt stehen derzeit 39 Kinder auf der Warteliste für einen Betreuungsplatz. Planungen für Erweiterungen der bestehenden Kindergärten (wie bereits für den Kindergarten Don Bosco angedacht) müssen nun umgehend angegangen und konkretisiert werden. Darüber hinaus muss geprüft werden, wie und wo auch kurzfristig Betreuungsplätze geschaffen werden können.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Aufbruchstimmung auf der Kreisdelegiertenkonferenz: (02.07.)

Die Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Karlsruhe Land am 27. Juni in Forst war eine lebhafte Veranstaltung, die natürlich die anstehende heiße Phase des Wahlkampfs im Fokus hatte. Daher hatten auch unsere Bundestagskandidaten Patrick Diebold (Wahlkreis Karlsruhe Land) und Neza Yildirim (Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen) das erste Wort. Ein Höhepunkt war der Bericht der Landesgeneralsekretärin Luisa Boos vom gerade ein paar Tage zurückliegenden Bundesparteitag. Sie vermittelte in ihrer prägnanten, aber auch emotionalen Sprache sehr gut die Stimmung in der Bundes-SPD, die jetzt geschlossen wie selten in den Wahlkampf zieht. Dieser Eindruck wurde auch durch die Aussprache bestätigt, in der die Delegierten allenfalls das eine oder andere Detail des Wahlprogramms in den Vordergrund rückten - über die Kernelemente Steuer- und Rentengerechtigkeit sowie den Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse herrschte große Einmütigkeit.
Die Waldbronner Delegierten nutzten die Gelegenheit zu Termin- und Programmabsprachen mit unserem Kandidaten Patrick Diebold, um mit ihm die Aufbruchstimmung in den nächsten Wochen auch nach Waldbronn zu tragen.

(Dr. Andree Keitel, Schriftführer)

Außengelände der Albert-Schweitzer-Schule - Beteiligung am Programm "mobil gewinnt" (25.06.):

Naturnah gestaltetes Außengelände der Albert-Schweitzer-Schule eingeweiht
Noch allzu gut erinnern wir uns an die Enttäuschung der Reichenbacher Schüler als das "Wäldchen" hinter ihrer Schule dem neuen Kindergarten weichen musste. Doch nun entstand auf dem gemeindeeigenen Gelände neben und hinter dem Kindergarten ein sehr gelungener neuer Außenbereich für die Schüler. In Zusammenarbeit von Gemeinde, Elterbeirat, Förderverein und Kollegium entstand ein richtiges Schmuckstück und somit ein mehr als ebenbürtiger Ersatz für das ehemalige "Wäldchen". Wie sich die Bodenverhältnisse insbesondere im vorderen, etwas steileren Aufgangsbereich bei starker Nutzung durch die Schüler entwickeln, sollte abgewartet werden. Gegebenenfalls muss hier noch einmal etwas nachgebessert werden.
Nach diesem gelungenen Projekt sollte nun auch überlegt werden, wie der Pausenhof der Busenbacher Anne-Frank-Schule für die dortigen Schüler ebenfalls noch etwas aufgewertet werden könnte.

Gemeinde Waldbronn beteiligt sich am Programm "mobil gewinnt"
Rund 145 Mitarbeiter hat die Gemeinde Waldbronn. Eine gute Größe zur Teilnahme am Programm "mobil gewinnt" des Umwelt-Bundesministeriums. Dies beinhaltet eine kostenlose Erstberatung. Ziele des Programms sind Verkehrsreduzierung, Förderung von Fahrgemeinschaften, Reduzierung des Schadstoffausstoßes und die Förderung des Radverkehrs. Auch größere Waldbronner Firmen sollen in dieses wichtige und begrüßenswerte Programm mit einbezogen werden.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Anbau an der Waldschule - Neugestaltung des Ortseingangs - Freies W-LAN - Radwegenetz-Planung (18.06.):

Anbau an der Waldschule soll weiter geplant werden
In Reichenbach und Busenbach gibt es an den Grundschulen bereits jeweils einen (voll belegten) Hort, der den Schulkindern eine pädagogisch qualifizierte Nachmittagsbetreuung bietet. Wir wollen, dass ein Hort bzw. eine Erweiterung des Betreuungsangebotes an Nachmittagen nun auch an der Etzenroter Waldschule eingerichtet, bzw.geprüft wird. Hier gilt es nun, die räumlichen Rahmenbedingungen zu prüfen und gegebenenfalls zu schaffen. Gerade auch im Hinblick auf eine zunehmende Kinderzahl aus Neurod ist hier eine pädagogisch qualifizierte Nachmittagsbetreuung besonders wichtig.
Für eine weitere Planung wurden nun auf einstimmigen Beschluss hin Planungsmittel in Höhe von rund 5000 Euro zu Verfügung gestellt. Der steigende Betreuungsbedarf macht diese Planungen notwendig. Bereits jetzt liegt die Gruppenzahl an der Obergrenze, bzw. leicht darüber. Außerdem sind derzeit der Essens- und der Betreuungsbereich in einem Raum untergebracht, was bereits von der Aufsichtsbehörde bemängelt wurde. Denkbar wäre ein Anbau Richtung Neufeldstraße. Eine Erweiterung halten wir im Hinblick auf die immer weiter steigenden Betreuungszahlen und auch auf eine Standortsicherung der Etzenroter Schule für sehr wichtig.

Neugestaltung des Ortseingangs
Im Zuge von Handy, Navigationssystemen und WLAN hat der Infopavillon am Ortseingang an Bedeutung verloren. Zudem müssten nun auch erhebliche Mittel in die Sanierung, etwa des Daches, investiert werden. Daher soll nun dieser Ortseingangsbereich neu gestaltet werden. Wichtig ist weiterhin eine Infotafel mit Ortsplan und Sitzgelegenheit, sowie generell eine einladende und repräsentative Gestaltung dieses wichtigen Ortseingangsbereiches. Der Wegfall des Infohäuschens hat zudem den positiven Nebeneffekt, dass der neue Grüngutplatz noch etwas erweitert werden kann. Schon jetzt ist durch das Vorziehen der Container eine wesentliche Verbesserung der Anliefermöglichkeit erzielt worden. Dies kann durch den zusätzlichen Platz noch weiter optimiert werden.

Freies W-LAN auch am Eistreff / Freibad und in den Ortskernen
Neue freie WLAN-Zugänge sollen nun auch im Eistreff und im Freibad errichtet werden. Auf unseren Antrag hin sollen außerdem Möglichkeiten für weitere Zugangspunkte an den alten Rathäusern der Ortsteile geprüft werden - unserer Meinung nach eine immer wichtiger werdende Infrastruktureinrichtung für alle Bürger.

Erste Maßnahmen zur Radwegenetz-Planung werden umgesetzt
Auf unsere Anfrage hin informierte Jürgen Hemberger darüber, dass in diesem Jahr einige Maßnahmen aus dem Aktionsplan Radwegenetz umgesetzt werden. Rund 50.000 Euro sind hierfür vorgesehen. Die aus dem Leitbildprozess hervorgegangene Planungsgruppe hatte eine ausführliche Maßnahmenliste mit konkreten Projekten erarbeitet und dem Gemeinderat und der Verwaltung vorgelegt.
Auch im Ausschuss für interkommunale Zusammenarbeit mit Karlsbad wird das Radwegenetz Thema sein. Hier geht es insbesondere um die Beleuchtung des Schülerradweges nach Karlsbad.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Kirchplatz in Busenbach - Kombimodell Neurod - Pfarrheim und Kindergarten St. Josef - weniger Standorte für Glascontainer - E-Ladesäulen für PKWs (11.06.):

Neugestaltung des Kirchplatzes in Busenbach
Nach dem Abriss des baufälligen gemeindeeigenen Gebäudes neben der Kirche soll nun der freigewordene Platz neu gestaltet werden. Erfreulich, dass dieser Platz nicht wieder neu bebaut werden soll, sondern als Aufenthaltsplatz sowie auch für Parkmöglichkeiten freigehalten werden soll. Dies bedeutet eine erhebliche Aufwertung der Umgebung um die Kirche. Da das Grundstück an mehrere Privatgrundstücke grenzt, soll jetzt mit den Anwohnern sowie auch mit der Kirchengemeinde gesprochen werden, bevor die weitere Ausgestaltung geplant wird.

Kombimodell Neurod: Gemeinde mietet Räume für Anschlussunterbringung an
Eine "Win-Win-Situation" stellt das Kombimodell zur Unterbringung für Asylbewerber in Neurod für Landkreis und Gemeinde dar. Da die Zahl der Asylbewerber stark zurückgegangen ist, kann der Landkreis nicht benötigten Wohnraum an die Gemeinde Waldbronn vermieten, die für die Anschlussunterbringung der anerkannten Asylbewerber zuständig ist. Dem vorgelegten Mietvertragsentwurf konnten wir dem Grundsatz nach zustimmen, wobei Einzelheiten noch nachverhandelt werden müssen.
Aber auch weiterhin besteht in Waldbronn noch Bedarf an Plätzen für Anschlussunterbringung. Hier kann gegebenenfalls in den vom Landkreis demnächst fertiggestellten weiteren Gebäuden in Neurod ein ähnliches Mietverhältnis zustande kommen. Wichtig ist uns in jedem Fall auch eine ausreichende soziale Betreuung, insbesondere auch für Kinder.

Umbau/Sanierung von Pfarrheim und Kindergarten St. Josef
Der Ausschuss für Umwelt und Technik stimmte einstimmig den Plänen zur Umgestaltung des Pfarrheims St. Katharina und Kindergartens St. Josef zu. Erst kürzlich wurde dem Gemeinderat und allen Interessierten vor Ort von den beteiligten Planern das Bauvorhaben ausführlich dargestellt. Sehr gut auch, wie alle Nutzergruppen des Gebäudes in die Planungen mit einbezogen sind. Ab September sollen die Arbeiten beginnen.

Reduzierung der Standorte von Glascontainern
Überfüllungen und Verschmutzungen waren der Grund warum einige Containerstandorte gestrichen werden, andere jedoch erweitert werden sollen. Das Thema wurde bereits im Umweltausschuss ausführlich vorberaten. Insbesondere kleinere Standorte mit wenigen Containern, die darüber hinaus nur schlecht von den LKWs angefahren werden können, sollen geschlossen werden. Die verbleibenden Standorte sollen mit weiteren Containern ertüchtigt werden und dann auch regelmäßiger geleert werden.

Errichtung von Ladesäulen für E-PKWs in Waldbronn
In allen Städten und Gemeinden sind sie im Kommen: Ladesäulen für E-PKWs. Vorbehaltlich eines Bundeszuschusses sollen nun auch in Waldbronn drei Ladesäulen errichtet werden. An der neuen Energiezentrale, die ja bekanntlich die Firmen Agilent und Taller sowie Eistreff und Freibad mit günstiger und umweltfreundlicher Energie versorgt, wurden zwei derartige Stationen bereits vorgeplant. Und in Reichenbach am Rathaus soll eine weitere E-Ladestation eingerichtet werden.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Karlsruher Kinderpass - Kein provisorischer Kreisel (04.06.):

Waldbronn macht mit beim Karlsruher Kinderpass
Freizeit und Bildung für alle Kinder und Jugendlichen - ein Angebot der Stadt Karlsruhe und der Sozialregion
Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft! Unsere Aufgabe ist es, allen Kindern und Jugendlichen in der Sozialregion eine möglichst freie Entwicklung zu ermöglichen und ihre Talente entsprechend zu fördern - ungeachtet sozialer Milieus und finanzieller Möglichkeiten der einzelnen Familien. Zu diesem Zweck hat die Stadt Karlsruhe 2006 den Karlsruher Kinderpass konzipiert. Er soll Kindern aus einkommensschwachen Familien altersgerechte Freizeitaktivitäten ermöglichen und individuelle Begabungen fördern. Auf unseren Antrag hin beteiligt sich nun auch Waldbronn am Karlsruher Kinderpass.
Nach Stutensee, Rheinstetten, Weingarten, Walzbachtal, Pfinztal und Eggenstein-Leopoldshafen ist Waldbronn nun das 8. Kooperationsmitglied beim Kinderpass-Modell. Kinder aus einkommensschwachen Familien können mit dem Kinderpass ausgewählte Einrichtungen sowie Betreuungs- und Bildungsangebote nicht nur in Waldbronn, sondern auch in allen anderen kooperierenden Kommunen zu vergünstigten Konditionen besuchen.

Kein Provisorischer Kreisel für 100.000 Euro
Auf Initiative der Fraktionen von CDU und Freien Wählern wurden Möglichkeiten für die Erstellung eines provisorischen Kreisels an der Kreuzung Merkur-/Pforzheimer Straße vorgestellt. Dieser würde um die 100.000 Euro kosten. Während sich die Freien Wähler für diese Investition aussprachen, fand dieses Vorhaben beim überwiegenden Rest des Gemeinderates keine Mehrheit.
Wir halten einen provisorischen Kreisel für verschwendetes Geld. Er müsste nach spätestens zwei Jahren wieder abgebaut werden, und dann müsste die Entscheidung gefällt werden, ob für eine halbe Million Euro ein dauerhafter Kreisel gebaut wird. Dieser Kreuzungsbereich stellt laut Polizeistatistik keinen Unfallschwerpunkt dar. Andere Kreuzungen (z.B.: am Wasserhochbehälter/Infohäusschen) sind wesentlich unfallträchtiger. Darüber kann man diese Gelder im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde unserer Meinung nach wesentlich besser anlegen, etwa beim Erhalt der Gemeindebücherei, oder bei Betreuungsangeboten für Schüler.
Im Rahmen der bevorstehenden nächsten Verkehrsschau soll jedoch zusammen mit dem Regierungspräsidium überlegt werden, wie dennoch in diesem Verkehrsbereich eine Reduktion der Geschwindigkeit durch kleinere Baumaßnahmen erzielt werden kann. Dies halten wir für wichtig, da während der Erneuerung des Karlsbader Autobahnzubringers (L623 - "Ochsenstraße") durch Umleitungen mit einer erheblichen Verkehrszunahme zu rechnen ist.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Wirtschaftsförderung sieht anders aus (28.05.):

Wie wichtig das Thema Fleckenhöhe für die Zukunft von Waldbronn ist, hat uns allen der Bürgermeisterwahlkampf gezeigt. Es wurde der Kandidat gewählt, der sich eindeutig für die schrittweise Erschließung dieser Fläche ausgesprochen hat. Dies sehen wir als Auftrag. Es geht um viel mehr als nur um "eine Straße": Ein gemeinsames Feuerwehrhaus, Bauhof, Wertstoffhof, Wohnfläche, Gewerbefläche - all das kann dort entwickelt werden. Die Zukunft Waldbronns als Ganzes muss im Fokus stehen und nicht Eigeninteressen, zum Beispiel einer Bürgerinitiative.
Von den unrealistischen Ideen einer Anbindung des Gebietes Taubenbaum über Karlsbader Gelände müssen wir endlich Abstand nehmen. Dies wurde von Herrn Dr. Hager vom Regionalverband noch einmal eindeutig klargestellt. Seit 30 Jahren hat Waldbronn kein Gewerbegebiet mehr ausgewiesen. Einige Firmen sind bereits abgewandert wie etwa das Getränkeland Rupp nach Ettlingen oder die Polytec-Tochterfirma SoltaBond nach Karlsbad. Am schmerzlichsten ist der Verlust von PI. Hätten wir PI halten können, wäre Waldbronn heute schuldenfrei.
Wenn wir jetzt riskieren, dass POLYTEC, eine Firma von Weltruf, die sich vor 50 Jahren in Waldbronn gegründet und entwickelt hat, seinen Standort nicht weiter in Waldbronn ausbauen kann, dann trägt der Waldbronner Gemeinderat allein die Verantwortung! Es ist hinlänglich bekannt, dass für die Firma Polytec eine neue Anbindung die Voraussetzung für zukünftige Erweiterungen in Waldbronn ist. Im Moment reicht die Zufahrt durch das Wohngebiet über die Badener Straße gerade noch aus. Über 200 geplante neue Arbeitsplätze bedeuten allerdings mehrere hundert zusätzliche Fahrzeugbewegungen täglich (PKW sowie LKW). Nur allzu ungern möchten wir erleben, dass auch Polytec seinen Firmensitz auf Karlsruher Gemarkung an die Autobahn verlegt. Eigentlich gehen wir davon aus, dass die Geschichte sich nicht wiederholen darf.
Von einer Gruppe wird gebetsmühlenartig immer wieder behauptet, dass die Erschließung von Neubaugebieten nur weitere Schulden verursache und dass die Gewerbesteuer vernachlässigbar sei. Tatsächlich jedoch ist die Gewerbesteuer die zweitgrößte Einnahmequelle der Gemeinde. Und Arbeitsplätze am Ort bedeuten auch hohe und stabile Einkommenssteuereinnahmen und somit die Sicherung unserer freiwilligen Leistungen wie etwa Freibad, Eistreff, Bücherei und Musikschule. Das wollen wir nicht aus Spiel setzen!
Diese seit Jahren geführte Diskussion darf nicht beendet werden, sondern sie muss jetzt in den Fokus genommen werden. Wir dürfen den klar erkennbaren Wählerwillen der Bürgermeisterwahl nicht ignorieren und schon gar nicht wollen wir uns von Fraktionen einen Maulkorb aufzwingen lassen, wie es jetzt ein (rechtlich zumindest fragwürdiger) Antrag von Freien Wählern und Grünen vorsieht. Diese Diskussion nun auf die lange Bank und somit auf den "Sankt Nimmerleinstag" zu verschieben, halten wir für fahrlässig.

(Ruth Csernalabics, Marianne Müller, Klaus Bechtel, Hubert Kuderer und Jens Puchelt)

Mitgliederversammlung zum Wahlprogramm: (28.05.)

Der SPD-Parteivorstand hat den Entwurf des Wahlprogramms für die Bundestagswahl beschlossen. Die SPD Karlsruhe-Land will sich aktiv an dieser Debatte beteiligen. Wir freuen uns sehr, dass unser Bundesvorstandsmitglied aus Baden-Württemberg, Ute Vogt MdB, zugesagt hat, das Wahlprogramm mit den Mitgliedern des Kreisverbands zu diskutieren. Dazu sind alle Genossinnen und Genossen herzlich eingeladen auf

Donnerstag, 08.06.2017, 19:00 Uhr in das Restaurant Jahnhalle, Walzbachtal.

(Dr. Andree Keitel, Schriftführer)

Glückwunsch (22.05.):

Wir gratulieren unserem Bürgermeister Franz Masino herzlich zum "halbrunden" Geburtstag! Gleichzeitig möchten wir uns für das schöne Fest auf dem Waldbronner Marktplatz bedanken, zu dem sich viele Waldbronner in geselliger Runde einfanden.
Wir wünschen von Herzen alles Gute und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft - sowohl privat als auch im Wirken für das Wohl unserer Gemeinde.

Der Jubilar und seine Ehefrau mit der Fraktion SPD / Bürgerliste und Freunden.

(Ruth Csernalabics, Marianne Müller, Klaus Bechtel, Hubert Kuderer und Jens Puchelt)

René Egles - viel mehr als ein Mundartdichter: (14.05.)

Der Samstagabend mit René Egles und Jean-Paul Distel war etwas Besonderes. Es waren wohl ihre treuesten Fans, die den Konzertsaal im Kulturtreff gut gefüllt hatten. Und natürlich hörten Sie, wie bei seinem letzten Besuch vor vier Jahren auch bekannte Stücke, wie das vom "Brunnen als Troubadour".
Den größten Teil des Abends aber begaben sich Egles und Distel auf musikalische Weltreisen. Seien es Anleihen bei Harry Belafonte - "Angelina" oder amerikanischen Traditionals, immer wieder nahm Egles die großen alten Balladen liebevoll auf die Schippe, indem er sie in seinen elsässischen Heimatdialekt übersetzte.
Manche Freunde und Vorbilder wie Hannes Wader und Konstantin Wecker wurden allerdings im hochdeutschen Original zitiert, ebenso George Moustaki im reinen Französisch des griechischen Exilanten - damit daran erinnert sei, dass sie ja auch Franzosen seien, wie Egles mit feiner Selbstironie meinte. Der sprachliche Horizont reichte denn auch bis zur grünen Insel mit einer von Distel stilecht vorgetragenen irischen Ballade.
So wie mit Sprachen spielten die beiden auch mit Musikstilen - vom schlichten Volkslied bis Jazz und Bluegrass reichte das Klangrepertoire. Dazu passten die Instrumente: von der akustischen Gitarre über die Ukulele (Ukulellele im elsässischen Diminutiv) bis zur von Distel exzellent gespielten Lap Steel Guitar, die zeitweise glauben machte, es klänge eine Zither im Saal.

Bei all der Vielseitigkeit im Sprachlichen und Musikalischen prägte Egles' wichtigstes Anliegen, die elsässische Sprache am Leben zu erhalten, den Abend durch und durch. Und wenn er von seinen Träumen erzählte "Lon mich traime", so ging es immer darum, dass er mit seinen Liedern auch für kommende Generationen noch verständlich sein möge. Vielleicht ist es dazu hilfreich, dass ab dem Sommer eine Schule im Elsass seinen Namen tragen wird - eine große Ehre für den Künstler.
Die Zuhörer in Waldbronn werden sein Konzert jedenfalls in bester Erinnerung behalten.

(Dr. Andree Keitel, Schriftführer)

Gutes Jahresergebnis 2016 - Wahlen bei der Feuerwehr - Einführung eines Gestaltungsbeirats (07.05.):

Deutlich besseres Jahresergebnis 2016
Das vorläufige Jahresergebnis 2016 fällt deutlich besser aus als erwartet. Insgesamt können 2,8 Millionen Euro mehr verbucht werden als ursprünglich angenommen, wodurch sich der Rücklagenstand Ende 2016 auf rund 6,1 Millionen Euro erhöht. Dadurch kann die ursprünglich bestehende (und von der Aufsichtsbehörde angemahnte) Deckungslücke im Haushalt 2018 in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro geschlossen werden. Dies bedeutet eine erhebliche Entlastung der Finanzlage der Gemeinde. Dennoch ist es sinnvoll, dass sich die Haushaltsstrukturkommission weiter mit Strategien zur Haushaltskonsolidierung befasst. Es gilt, auch langfristig finanzielle Handlungsspielräume zu schaffen, um die hohe Waldbronner Wohnqualität zu erhalten und um nachhaltige Investitionen tätigen zu können.
Wir begrüßen ausdrücklich die Hinzuziehung externer Berater, wobei uns die Präsentation der Steinbeis-Kommunalberatung Kehl besonders überzeugte. Diese wird nun auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates hin die neu gegründete Haushaltsstrukturkommission unterstützen. Dabei sind uns die Einbeziehung des Leitbildes, ein langfristiges und ganzheitliche Konzept sowie auch die frühzeitige Einbeziehung der Öffentlichkeit wichtig.

Zustimmung zu den Wahlen bei der Feuerwehr
Glückwunsch von unserer Seite an Jochen Ziegler zur Wahl zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn sowie an Marcel Riedel zum seinem 1. Stellvertreter und an Jonathan Ochs zu seinem 2. Stellvertreter. Unser besonderer Dank geht dabei auch an den vorherigen Kommandanten Hartmut Karle, der das Amt in schwierigen Zeiten übernahm. Wir wünschen der neuen Führung alles Gute und viel Erfolg bei der Weiterentwicklung der Feuerwehr zu einer gemeinsamen Waldbronner Wehr, die auch möglichst bald in einem gemeinsamen Feuerwehrhaus stationiert sein sollte.

Einführung eines Gestaltungsbeirats
Die Hinzuziehung eines Gestaltungsbeirates ist insbesondere bei größeren Bauvorhaben oder auch an wichtigen ortsbildprägenden Örtlichkeiten eine wichtige Hilfe für Entscheidungen der Baurechtsbehörde oder auch des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT). Außerdem kann ein unabhängiger Gestaltungsbeirat bereits im Vorfeld von Bauanträgen wichtige Gestaltungshinweise geben oder vermittelnd einwirken und beraten.
Hier gibt es sicherlich geeignete und erfahrene Personen aus der Gemeinde, die für eine derartige Aufgabe in Frage kämen. Aber auch ein mobiler Gestaltungsbeirat, wie er von der Architektenkammer angeboten wird und der nach Bedarf hinzugezogen würde, hat auf Grund seiner Unabhängigkeit Vorteile. Auch stünde hier ein großer Pool an Architekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Fachgebieten zu Verfügung. Über das Thema soll noch einmal beraten und dann entschieden werden.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Gute Stimmung am 1. Mai: (07.05.)

Obwohl uns Petrus am 1. Mai wahrlich nicht verwöhnte, hatten sich auch dieses Jahr wieder viele Waldbronner Familien und Ausflügler von Nah und Fern in der Wiesenfesthalle zum traditionellen Frühlingsfest der SPD Waldbronn eingefunden. So war die Halle schnell gefüllt und die Stimmung wurde deutlich besser als das Wetter.
Eine besondere Attraktion hat uns das Regenwetter allerdings beschert. Das Modern Sound Orchester des Musikvereins Harmonie Etzenrot hatte ein geplantes Open Air-Konzert absagen müssen und war stattdessen zu uns in die Wiesenfesthalle gekommen. Unter der Leitung ihren Dirigenten Benjamin Knab vermittelten die überwiegend ganz jungen Musiker mit ihrem tollen Sound eine wunderbare Stimmung.


Das Modern Sound Orchester des Musikvereins Harmonie Etzenrot unter Leitung von Benjamin Knab

Zur Mittagszeit begrüßte der Vorsitzende Dr. Hans-Hermann Klumpp unseren Kandidaten für die Bundestagswahl, Patrick Diebold, der die Gelegenheit wahrnahm, sich seinen Wählern kurz vorzustellen.

Wie im letzten Jahr konnten wir wieder viele Gäste aus dem Kreis unserer Asylbewerber in der Wiesenfesthalle begrüßen. Besonders gefreut hat uns, dass diese sich spontan am Geschirrabräumen beteiligten, was uns immer eine große Hilfe ist.
Neben dem Kinderkarussell, das uns dankenswerterweise wieder der MSC ausgeliehen hatte und das trotz des Nieselregens eifrig frequentiert wurde, konnten wir diesmal noch eine weitere Kinderattraktion bieten. Sarah Hemer bezauberte ihre junge Kundschaft als Luftballonclown mit Blumen, Kronen, Herzen und Schwertern, die sie geschickt aus langen bunten Luftballonschläuchen formte - ein Riesenspaß für die Kleinen.

Unser herzlichster Dank geht an unsere Gäste für den Besuch, den vielen fleißigen Helfern, die uns beim Auf- und Abbau, in der Küche und am Grill oder mit Kuchen- und Tortenspenden unterstützt haben.

(Dr. Andree Keitel, Schriftführer)

Grußwort für Bürgermeister Franz Masino - zum Amtsblattbericht der Freien Wähler (30.04.):

Grußworte zur Verpflichtung von Bürgermeister Franz Masino
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Franz,
mit einem deutlichen Ergebnis sind Sie gleich im ersten Wahlgang in Ihre 2. Amtszeit gewählt worden. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde haben erkannt, dass Sie gemeinsam mit der Verwaltung und dem Gemeinderat gute Arbeit geleistet haben. Wir haben vieles angepackt in diesen Jahren: So haben wir z.B. viele Straßen saniert, zahlreiche Gebäude energiesparend umgestaltet und Bauhof und Gärtnerei sind ebenso auf einem guten Weg. Wir haben einen 6-gruppigen Kindergarten gebaut und alle übrigen Kinderhäuser und Schulen weiterhin gut ausgestattet. Und gerade haben wir ein Gebäude zur Anschlussunterbringung Syrischer und anderer Familien eingeweiht, die wir in den nächsten Tagen erwarten.
Das alles sind Aufgaben, die wir gerne übernommen haben, aber zu denen wir auch verpflichtet sind. Aber wir haben auch unsere frewilligen Leistungen nicht vergessen, die für viele Bürger mit ein Grund waren und sind, Waldbronn als Heimatgemeinde zu wählen. Da sei an erster Stelle unser Thermalbad erwähnt. Von einem Zuschussbetrieb in der Größenordnung von mehr als 600.000 Euro noch 2009 zu Zeiten Ihres Vorgängers konnten wir 2016 mit einem Überschuss von ca. 1/4 Million Euro abschließen. Auch weiterhin wollen wir die Attraktivität dieser Einrichtung nicht nur erhalten, sondern weiter stärken. Die neue Energiezentrale von Agilent minimiert künftig unsere Ausgaben beim Eistreff und beim Freibad: Ein Weg, der sicher auch in anderen Orten Schule machen wird.
Schon jetzt knistert es zuweilen im Gemeinderat. In den BNN war zu lesen, dass das Klima rauer werden wird. In den vergangenen acht Jahren haben wir über alle Parteigrenzen hinweg gut zusammengearbeitet. Ich gehe davon aus, dass uns das auch zukünftig weiterhin gelingen wird, denn wir alle sind gewählt worden, uns in unserem Ehrenamt zum Wohle von Waldbronn einzusetzen. Auch wenn wir teilweise unterschiedliche Vorstellungen haben, was Waldbronn braucht und gut tut.
So hoffe ich doch in unser aller Sinne, dass wir die nun anstehenden Aufgaben sachlich gemeinsam mit unserem Bürgermeister und der Verwaltung meistern werden. In dem Sinne nochmals Glückwunsch an Sie, Herr Masino, und auf eine gute Zusammenarbeit.

Zum Amtsblattbericht der Freien Wähler in der Ausgabe Nr. 17
Es ist uns ein Anliegen, stets sachlich und informativ über die derzeitigen Themen des Gemeinderates zu berichten. Herabwürdigende Äußerungen über die anderen Fraktionen sind nicht unser Stil. Der von Kurt Bechtel unterzeichnete Artikel hat hier für uns deutlich Grenzen überschritten. Der Stil erinnert sehr an Artikel anderer Gruppierungen in diesem Amtsblatt.
Wir werden darauf jedoch nicht weiter eingehen, die Leser werden sich ihr eigenes Bild machen. Darüber hinaus sei noch darauf hingewiesen, dass der Artikel inhaltlich nicht korrekt und widersprüchlich ist. Mit unserem Antrag soll ja geprüft werden, ob eine Anbindung der Firma Polytec beispielsweise, wie von den Freien Wählern gewünscht, auch über Karlsbader Gemarkung möglich ist.

(Marianne Müller und Jens Puchelt)

Der Liedermacher René Egles im Kulturtreff: (30.04.)

Am Samstag, dem 13. Mai 2013 um 19:30 Uhr kommt der elsässische Liedermacher René Egles in den Kulturtreff. Er wird begleitet vom Gitarristen Jean-Paul Distel.
René Egles wird in seinen Auftritten als "zeitkritisch, leise und unaufdringlich" beschrieben. Er hat seine eigene Ausdrucksweise gefunden, überwiegend sensibel, manchmal melancholisch, ohne allerdings gefühlsselig zu werden. Unaufdringlich trägt er seine Botschaft vor, ohne in Plattitüden oder Slogans zu verfallen. Seine Lieder sind kleine Liebeserklärungen an das Elsass und seine Menschen. Witz und Wehmut geben sich dabei die Hand, denn Egles besingt das Vergängliche, die Beschaulichkeit einer Sprache, die mehr und mehr untergeht. Er hat eine gewaltige Ausdruckskraft, verzaubert sein Publikum mit Warmherzigkeit und Lebensweisheit, er kennt das Leben.
Eine Begegnung mit ihm wird unvergesslich bleiben. Wir laden Sie herzlich zu diesem besonderen Abend ein.
Ihre SPD Waldbronn

Vorverkauf: Buchhandlung LiteraDur, Rathausmarkt Waldbronn
Erwachsene: 15,- Euro,     Kinder, Jugendliche und Studenten: 12,- Euro

(Marianne Müller)

Kanalnetz Etzenrot - Ausgleichsmaßnahmen für Rück II (24.04.):

Überrechnung der Kapazität des Kanalnetzes für Etzenrot
In den vergangenen Jahren kam es in allen Ortsteilen durch auftretenden Starkregen immer wieder zu Überflutungen von Kellerräumen und Tiefgaragen. Klimaveränderungen führen immer häufiger zu extremen Wetterbedingungen, wie wir es am 26. Juni 2016 auch hier in Waldbronn erlebt haben. Mit zunehmende Versiegelung der Oberflächen kann das zusammenströmende Wasser bei solch extremen Bedingungen nicht mehr von dem vorhandenen Kanalnetz aufgenommen werden. Deshalb kommt oft die Frage auf, ob denn das Kanalnetz aufgeweitet werden muss um möglicherweise für noch extremere Starkregen gerüstet zu sein. Aus diesem Grund lässt die Gemeindeverwaltung in allen Ortsteilen die Kapazität der Kanalnetze überrechnen. Dies geschieht mit Hilfe von Computersimulation. Die Parameter für solche Berechnungen sind neben den technischen Gegebenheiten auch die Intensität und der zeitliche Verlauf der Niederschläge. Dem AUT wurden durch das Ingenieurbüro Müller nun die Ergebnisse der Berechnung für den Ortsteil Etzenrot vorgestellt. Als ernüchterndes Fazit kann festgestellt werden, dass bis auf einige wenige Zusammenführungspunkte die Dimensionierung des Kanalnetzes den empfohlenen Vorgaben hinsichtlich anzunehmender Intensität und Verlauf eines anzunehmenden Starkregens ausreichend ist. Die Kosten für Abhilfen durch eine Aufweitung der Rohrdurchmesser an den kritischen Stellen werden mit ca. 65.000 Euro beziffert.
Für die Ortsteile Reichenbach und Busenbach werden die Überrechnungen des Kanalnetzes ebenfalls durchgeführt. Noch vor der Sommerpause werden die Ergebnisse für Reichenbach und im Herbst für Busenbach erwartet. Diese Berechnungen werden sicherlich die Schwachstellen des Kanalnetzes aufzeigen, um daraus mögliche Abhilfen abzuleiten. Damit kann aber nicht geleistet werden, dass dadurch in Zukunft unter allen Umständen Überflutungen verhindert werden können. Niemand kann vorhersehen, ob der nächste Starkregen noch gewaltiger wird.

Artenschutz und Ausgleichsmaßnahmen für den Rück II
Dem AUT wurden die Ergebnisse des Artenschutzgutachtens und Vorschläge für ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgestellt. Beim Artenschutz geht es vornehmlich um den Schutz der ansässigen Fledermauspopulation. Vorgeschlagen wurden die Schaffung von Flugkorridoren in das an die Fleckenhöhe angrenzende Wiesegelände. Als ökologische Ausgleichsmaßnahme stehen unter anderem Vorschläge zur Sanierung des durch den Starkregen im vergangenen Jahr beschädigten Hetzelbachbettes in der Nähe der Hetzelquelle zur Diskussion.
Die gebilligten Vorschläge sollen nun dem Gremium des Umweltbeirates zur weiteren Beratung mit der Aufforderung einer Empfehlung an den Gemeinderat verwiesen werden.

(Hubert Kuderer)

Einladung zum Liederabend mit René Egles und Jean-Paul Distel: (17.04.)

Der elsässische Liedermacher René Egles und der Gitarrist Jean-Paul Distel gastieren wieder einmal in Waldbronn. Hierzu laden wir alle Liebhaber schöner Mundartpoesie herzlich ein.

auf Samstag, 13. Mai um 19:30 Uhr
Kulturtreff Reichenbach, Stuttgarter Str. 25a
Erwachsene: 15,- Euro,     Kinder, Jugendliche und Studenten: 12,- Euro
Vorverkauf: Buchhandlung LiteraDur, Rathausmarkt Waldbronn

(Dr. Andree Keitel, Schriftführer)

Anerkennung für die Albtherme - Friedhofserweiterung in Busenbach (17.04.):

Anerkennung von höchster Ebene für die Albtherme
Dass die Übergabe der Fördersumme des Landes von rund 300.000 Euro durch den zuständigen Minister Guido Wolf persönlich erfolgte, stellt eine besondere Anerkennung der überaus positiven Entwicklung der Albtherme dar. Wolf hob in diesem Zusammenhand auch die erfreuliche Entwicklung beim Tourismus insgesamt hervor. Waldbronn belegt hier, was die Steigerung der Übernachtungs- und Ankunftszahlen einen Spitzenplatz. Die Albtherme, die mit ortsansässigen Hotels kooperiert, hat hierbei einen wichtigen Anteil.
Die inzwischen überaus erfolgreiche Jahresbilanz der Therme sowie weiter steigende Besucherzahlen, sind für unsere Fraktion die Bestätigung dafür, dass es wichtig und richtig ist, auch weiterhin regelmäßig in die Attraktivität der Therme zu investieren.

Friedhofserweiterung in Busenbach
Der AUT hat in seiner Sitzung am 5. April 2017 über eine mögliche Friedhofserweiterung in Busenbach diskutiert und beraten. Laut Berechnungen für die Bedarfsplanung durch das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Veiel reicht der verfügbare Platz für Erdbestattungen auf dem Friedhof Busenbach für die kommenden Jahre möglicherweise nicht mehr aus. Ausschlaggebend für diese Bedarfsplanung sind neben den festgelegten Liegezeiten für Erdbestattungen und der Bevölkerungsstatistik auch die sich ändernde Bestattungskultur. Gemeint ist hiermit der für die Zukunft anzusetzende Anteil an Erdbestattungen gegenüber dem wachsenden Anteil an Urnenbestattungen. Gerade die verbleibende Anzahl der Erdbestattungen bestimmt weitgehend den Platzbedarf und damit möglicherweise die Erweiterung des Friedhofs. Der Friedhof in Busenbach stellt für Erdbestattungen eine besondere Gegebenheit dar. Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass die Luftdurchlässigkeit des Bodens und dessen Wasserleitfähigkeit dazu führen, dass die vorgegebenen Liegezeiten für Erdbestattungen nicht ausreichen und somit die Kapazität für Erdbestattungen weiter schmälern. Teilweise Abhilfe konnte man in den vergangenen Jahren dadurch schaffen, dass man freiwerdende zusammenhängende Grabfelder durch aufwendige Drainage und durch Austausch der Graberde besser "ertüchtigen" konnte. Diese Möglichkeit ist dort sehr kostspielig, wo die Ertüchtigung des Bodens für Erdbestattungen an freiwerdenden aber nicht zusammenhängenden Grabfeldern durchzuführen wäre. Auf der anderen Seite ist eine generelle Erweiterung der Friedhofsfläche mit ähnlichen Voraussetzungen ebenfalls ein enormer Kostenfaktor. Die Mitglieder des AUT haben sich vor Ort auf dem Friedhof über die vorliegende Problematik, denkbare Lösungsmöglichkeiten und über die noch verfügbaren freien Gräber ein Bild machen können. Es geht jetzt darum, alle Möglichkeiten und deren Einflussfaktoren sorgfältig zu prüfen bevor man für die Gemeinde unter der angespannten Finanzlage eine vorschnelle Lösung anstrebt.

(Hubert Kuderer und Jens Puchelt)

Einladung zum 1. Mai-Fest: (09.04.)

Am 1. Mai feiert die SPD Waldbronn ihr traditionelles Maifest in der Wiesenfesthalle in Etzenrot. Zu diesem Fest möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger Waldbronns herzlich einladen. Wie jedes Jahr soll das Fest unseren Freunden, Nachbarn, Mitbürgern und allen anderen Gästen die Gelegenheit geben, sich in angenehmer Atmosphäre zu treffen und den Frühling im Grünen zu genießen.
Das kulinarische Angebot ist wiederum geringfügig abgeändert, aber wie immer reichlich und gut. Selbstverständlich bieten wir auch dieses Jahr die beliebten Stadtilmer Bratwürste vom Holzkohlengrill an. Auch unsere kleinen Gäste werden nicht zu kurz kommen. Ab 11:00 Uhr sind wir für Sie da.
Wir würden uns freuen, viele Gäste am 1. Mai begrüßen zu können.

(Dr. Hans-Hermann Klumpp, Vorsitzender)

Attraktive Albtherme - Ein Hort für die Waldschule (09.04.):

Die hohe Attraktivität der Albtherme erhalten
Bei den Einrichtungen der Kurverwaltung wurden in den letzten Jahren erhebliche Einsparungen und Optimierungen erzielt. Allen voran die Albtherme:
Einst mit über 600.000 Euro Zuschussbedarf der "Hauptschuldenbringer" der Kurverwaltung, konnte sie nun das Jahr 2016 mit einem satten Gewinn von 100.000 Euro abschließen und die Besucherzahlen steigen. Auch die Auszeichnung mit dem "5. Wellness-Star" unterstreicht diese gute Entwicklung.
Die Vergangenheit hat somit gezeigt, dass es wichtig und richtig war, stetig und maßvoll zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit und hohe Attraktivität zu erhalten und gleichzeitig keinen Sanierungsstau aufkommen zu lassen. Mit den nun beginnenden Arbeiten zur weiteren Sanierungen im Gemischt-Saunabereich, zur Einrichtung eines Saunabistros und zur Einrichtung eines Saunagartens wird dieser Weg konsequent weiter beschritten. Wichtig hierbei ist uns eine solide Kalkulation aller Kosten, auch im Hinblick auf Betriebskosten, Besucherzahlen und Eintrittspreise. Diese Kalkulation wurde erbracht und im Gemeinderat nochmals mit aktuellen Zahlen vorgelegt. Erfreulich, dass auch diesmal wieder die geplanten Kosten bei den einzelnen Ausschreibungen eingehalten und zum Teil sogar unterschritten werden. Daher konnten wir zusammen mit der großen Mehrheit des Gemeinderates der notwendigen Bürgschaft durch die Gemeinde für die aufzunehmenden Darlehen zustimmen. Erfreulich in diesem Zusammenhang auch die hohe Fördersumme des Landes Baden-Württembergs. Im zuständigen Landesministerium wird die Bedeutung der Maßnahme gewürdigt und anerkannt, und die Förderzusage wird in Kürze persönlich von Minister Guido Wolf überbracht.

Ein Hort für die Waldschule Etzenrot
In Reichenbach und Busenbach gibt es an den Grundschulen bereits jeweils einen (voll belegten) Hort, der den Schulkindern eine pädagogisch qualifizierte Nachmittagsbetreuung bietet. Wir wollen, dass ein Hort nun auch an der Etzenroter Waldschule eingerichtet wird. Hier gilt es nun, die räumlichen Rahmenbedingungen zu prüfen und gegebenenfalls zu schaffen. Gerade auch im Hinblick auf eine zunehmende Kinderzahl aus Neurod ist hier eine pädagogisch qualifizierte Nachmittagsbetreuung besonders wichtig.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Führungswechsel im Ortsverein Waldbronn: (02.04.)

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 28.03. haben die Mitglieder der SPD Waldbronn einen neuen Vorstand mit einem neuen Vorsitzenden gewählt.
Der bisherige Vorsitzende Dominik Lang kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr für diesen Posten. Die Vorstandskollegen würdigten seinen Mut und die engagierte Arbeit in den vergangenen vier Jahren mit einem kleinen Geschenk. Auch der seitherigen Schriftführerin Petra Hüser wurde mit großem Lob und einem Blumenstrauß für die sorgfältige und zuverlässige Arbeit gedankt, die sie über mehr als 20 Jahre wahrgenommen hatte.
Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder einstimmig Dr. Hans-Hermann Klumpp. Der Rechtsanwalt aus Etzenrot ist ein außerordentlich erfahrener Kommunalpolitiker, der in den 70er Jahren schon einmal dieses Amt bekleidet hat. In ihren Funktionen bestätigt wurden der Stellvertretende Vorsitzende Jens Puchelt und der Kassier Joachim Hemer. Die Schriftführung übernimmt Dr. Andree Keitel, der dem alten Vorstand schon als Beisitzer angehörte. Als Beisitzerinnen wurden Birgit Klumpp und Monika Zimmermann bestätigt. Auch Dominik Lang bleibt dem neuen Vorstand als Beisitzer erhalten. Eine erfreuliche Verstärkung erfährt der neue Vorstand durch die Beisitzerin Gabriele Bitter, eine erfahrene Genossin, die aus Nordrhein-Westfalen neu zugezogen ist und in Gelsenkirchen in vielen verantwortungsvollen Parteiämtern tätig war.
Nach einer Würdigung des Wahlsiegs unseres alten und neuen Bürgermeisters Franz Masino lenkte der neue Vorsitzende den Blick auf das zentrale politische Ereignis des Jahres, die Bundestagswahl im September. Er begrüßte hierzu unseren Bundestagskandidaten Patrick Diebold, der es seinerseits verstand, die Aufbruchstimmung der SPD für den beginnenden Bundestagswahlkampf hervorragend zu vermitteln.
So sieht sich die SPD Waldbronn sowohl für die anstehenden kommunalpolitischen als auch bundespolitischen Herausforderungen gut gerüstet.

(Jens Puchelt, Stellvertretender Vorsitzender)

Probebetrieb für neue Buslinie - Anbindung der Firma Polytec (27.03.):

Probebetrieb für neue Buslinie
Einstimmig sprach sich unsere Fraktion für den einjährigen Probebetrieb einer neuen Buslinie zwischen Waldbronn und den Karlsruher Höhenstadtteilen Grünwettersbach und Palmbach aus. Auch Karlsbad und der dortige Schülerverkehr wird mit in die neue Verbindung einbezogen.
Der Waldbronner Kostenanteil beläuft sich für die Probephase auf 29.000 Euro. Aus unserer Sicht eine lohnende Investition. Der ÖPNV gewinnt in Zukunft immer mehr an Bedeutung. Das neue Zusatzangebot ermöglicht auch Bürgern aus den Karlsruher Höhenstadtteilen die Waldbronner Freizeiteinrichtungen Eistreff, Freibad und Thermalbad sowie auch die Einkaufsmöglichkeiten am Rathausmarkt nutzen zu können. Der Verkehr mit privaten PKWs kann so reduziert werden.

Anbindung der Firma Polytec
Gerade auch im zurückliegenden Bürgermeisterwahlkampf kam das Thema "Anbindung der Firma Polytec" immer wieder auf. Zur Versachlichung der Diskussion sowie als Grundlage für weitere Überlegungen sollte nun endgültig geklärt werden, welche Möglichkeiten wir in Waldbronn haben, eine Zufahrtsstraße zu Polytec zu schaffen.
Gibt es außer einer neuen Straße über die Fleckenhöhe zur K3561 noch andere Möglichkeiten? Zum Beispiel die Anbindung an die L623 (Ochsenstraße) über Karlsbader Gemarkung? Wir sollten jetzt Klarheit für Waldbronn und auch für Polytec schaffen. Daher haben wir beantragt, dass das Thema "Anbindung der Firma Polytec an das überörtliche Straßennetz" in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen behandelt wird. Es ist hinlänglich bekannt, dass für die Firma Polytec eine neue Anbindung eine Voraussetzung für zukünftige Erweiterungen in Waldbronn ist.
Die Entwicklung der Firma Polytec, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Firmenjubiläum feiert ist eine großartige Erfolgsgeschichte, auch für die Gemeinde Waldbronn. Erst vor wenigen Jahren wurden 10 Millionen Euro in den Waldbronner Standort investiert und zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Nach der Auslagerung der Firma PI auf Karlsruher Gemarkun, wurde nun kürzlich ein weiterer neuer zukunftsträchtiger Geschäftszweig (SoltaBond GmbH) mit großem Entwicklungspotential von Waldbronn nach Karlsbad verlagert. Wir wollen, dass sich Polytec auch in Zukunft in Waldbronn weiterentwickeln kann!

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Einladung zum 1. Mai-Fest: (27.03.)

Wie jedes Jahr laden wir alle Bürgerinnen und Bürger zu unserem Fest am 1. Mai in die Wiesenfesthalle Etzenrot ein.
Wir freuen uns, dass dieses Fest inzwischen für alle Waldbronner jenseits der politischen Ausrichtung zu einem gemeinsamen gesellschaftlichen Ereignis geworden ist. Dies zeigt sich auch daran, dass nicht wenige Helfer ohne Parteibuch in der Küche, an der Theke oder am Grill mitwirken, um das Fest für alle erfolgreich zu gestalten. Diese gemeinschaftliche Arbeit in einem fröhlichen Team ist ein Wert für sich und macht dazu auch Spaß.
Wer Lust hat, sich beim 1. Mai 2017 daran zu beteiligen ist herzlich eingeladen und möge sich telefonisch (07243 / 6 33 30) oder per E-Mail: jepu@gmx.de bei mir melden.

(Jens Puchelt, Stellvertretender Vorsitzender)

Glückwunsch an Franz Masino - Bilanz der Kurverwaltung - Jahresrechnung 2016 (16.03.):

Glückwunsch an Franz Masino
Wir gratulieren Franz Masino zum deutlichen Wahlerfolg gleich im ersten Wahlgang bei Waldbronner Bürgermeisterwahl. Das Wahlergebnis ist eine Bestätigung für die bisher geleistete Arbeit sowie gleichzeitig auch ein Auftrag für die Zukunft. Ebenso ist es eine Würdigung des großen persönlichen Einsatzes von Franz Masino zusammen mit seiner Frau Michaela zum Wohle unserer Gemeinde.
Bei den Mitbewerbern bedanken wir uns für den sachlichen und fairen Wahlkampf, insbesondere auch bei Herrn Jonathan Berggötz für den sehr offenen Austausch, unter anderem auch bei einer unserer Fraktionssitzungen.

Bilanz der Kurverwaltung: Albtherme mit hervorragenden Zahlen
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde bekanntgegeben, dass die Waldbronner Albtherme aus dem Jahr 2016 wohl mit einem Gewinn von rund 100.000 Euro hervorgehen wird. Und 2015 "schrammte man nur knapp an der schwarzen Null vorbei" (BNN). Dies sind hervorragende Zahlen, wenn man bedenkt, dass die Therme noch vor sechs bis acht Jahren mit einem Fehlbetrag von über 600.000 Euro zu Buche schlug.
Der vorgelegte Beteiligungsbericht zeigt, dass sich auch die anderen Einrichtungen der Kurverwaltung positiv entwickeln. Beim Eistreff konnte das Defizit für die laufenden Betriebskosten 2015 weiter um 30.000 Euro auf nunmehr 87.000 Euro reduziert werden. Die Besucherzahlen zeigen eine steigende Tendenz auf, und mit der neuen Energiezentrale werden die Betriebskosten in Zukunft noch weiter sinken.
Die Bilanz des Freibades ist wetterbedingt sehr schwankend. Aber auch hier wird der neue Verbund mit der Energiezentrale die Energiekosten weiter senken und durch die nun konstante angenehme Wassertemperatur für konstantere Besucherzahlen sorgen.
Beim Kurhaus wurden dringend notwendige Sanierungen vorgenommen. Und mit dem neuen Pächter ist auch das Kurhaus auf einem sehr guten Weg, wie auch die zunehmenden Buchungen des großen Saales zeigen.

Vorläufige Zahlen zur Jahresrechnung 2016
Die von der Verwaltung nun bekanntgegebenen aktuellen Zahlen stellen eine deutliche Entlastung und Verbesserung der Haushaltlage dar:
Die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt erhöht sich auf 6,3 Mio. Euro gegenüber dem Planansatz von 4,3 Mio. Euro. Dadurch entfällt die ursprünglich geplante Rücklagenentnahme von 1,3 Mio. Euro und es ergibt sich eine Rücklagenzuführung von rund 1 Mio. Euro. Der Rücklagenstand zum 31.12.2016 wird demnach auf 5,7 Mio. Euro zunehmen anstatt dem Planansatz von 3,3 Mio. Euro.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Einladung zur Jahreshauptversammlung: (11.03.)

Der SPD Ortsverein Waldbronn lädt alle seine Mitglieder sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu seiner Jahreshauptversammlung 2017 ein auf

Dienstag, den 28. März 2017 um 19:30 Uhr im Weinhaus Steppe, Reichenbach

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Rückblick
  2. Grußworte
  3. Berichte a) des Kassiers, b) der Kassenprüfer
  4. Aussprache und Entlastung des Vorstands
  5. Wahl eines Wahlausschusses zur Neuwahl des Vorstands
  6. Wahl des Vorstands und der Kassenprüfer
  7. Bericht über die Arbeit in der Fraktion
  8. Jahresplanung für 2017
  9. Verschiedenes
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

(Dominik Lang, Vorsitzender)

Lärmaktionsplan - Bebauungsplan Birkel - Wirtschaftsbeirat (19.01.):

Ernüchterung beim Lärmaktionsplan - Temporeduzierung wenigstens in der Nacht ?
Vorgestellt wurden in der vergangenen Gemeinderatssitzung die Stellungnahmen der Behörden zum Lärmaktionsplan der Gemeinde. Ein Lärmschwerpunkt besteht im Busenbacher Ortszentrum an der Ettlinger Straße. Hier kann auf einer Länge von rund 260 m ganztägig Tempo 30 eingerichtet werden. Dies ist zumindest ein kleiner Erfolg. Dennoch sollte die Gemeinde weiterhin versuchen, auf der kompletten Länge der Waldbronner Ortsdurchgangsstraßen Tempo 30 zu erreichen, und dies bei den zuständigen Behörden beantragen.
Von unserer Fraktion wurde angeregt, zu versuchen, kurzfristig zumindest eine Temporeduzierung in der Nacht zu erreichen. Darüber hinaus gilt es, auch immer wieder bewusst zu machen, dass ein großer Teil des Innerortsverkehrs hausgemachter, sogenannter "Ziel- und Quellverkehr" ist. Maßnahmen wie Verbesserungen im Bereich der Gehwege oder Radwege können hier einen Beitrag zur Reduzierung des Kfz-Verkehrs leisten.

Bebauungsplan "Birkel" wird neu bearbeitet
Der Bebauungsplan "Birkel" im Ortsteil Reichenbach wird u.a. bezüglich des Planungsgebietes neu überplant. Bedauerlicherweise wurde die Beschlussvorlage der Verwaltung mehrheitlich abgelehnt, nachdem noch im Ausschuss für Umwelt und Technik Zustimmung signalisiert wurde. Die Erfahrung lehrt uns, dass es meist sehr schwierig ist, in Gebieten mit bestehender Bebauung, Planungsänderungen zu erzielen. Die Voraussetzung dafür ist nämlich die Zustimmung alle betroffenen Grundstückseigentümer. Dies wäre im vorliegenden Fall gegeben gewesen.
Eine Erweiterung des Planungsgebietes, wie von der CDU-Fraktion vorgeschlagen, bedeutet einen erheblich erhöhten Kosten- und Zeitaufwand. Darüber hinaus ist die Möglichkeit der Umsetzung mehr als fraglich, da ja eine Zustimmung aller Eigentümer erzielt werden muss.

Zusammensetzung des Wirtschaftsbeirats
Unser Fraktionsmitglied Hubert Kuderer regte an, die Zusammensetzung des Wirtschaftsbeirates (jeweils vier Gemeinderäte und vier Mitglieder der Waldbronner Selbständigen) neu zu überdenken. So sind beispielsweise einige der größten Unternehmen aus Waldbronn in diesem nicht vertreten. Wir werden hierzu einen entsprechenden Antrag einbringen, der in einer der kommenden Sitzungen beraten wird.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Karlsruhe und seine Nachbargemeinden - Herausforderungen gemeinsam meistern: (16.01.)

Unter diesem Titel hatten die SPD-Ortsvereine Waldbronn und Karlsbad zu einem Themenabend eingeladen, zu dem Organisator Jens Puchelt rund 150 Bürgerinnen und Bürger nicht nur aus Waldbronn und Karlsbad sondern auch aus umliegenden Gemeinden begrüßen konnte. Hauptredner der Veranstaltung im Waldbronner Kurhaus war der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup. In einem kurzen, einleitenden Grußwort skizzierte der Waldbronner Bürgermeister Franz Masino zunächst aktuelle Fragestellungen um die Ausweisung von Neubaugebieten, den Bedarf an Wohnbau- und Gewerbefläche und um vorhandene Flächen im Flächennutzungsplan aus Waldbronner Sicht.
Dr. Frank Mentrup sah in seiner Rede den großen Bevölkerungszuwachs in der Region als große Chance, nicht nur für Karlsruhe sondern für alle Umlandgemeinden. So könne ein hohes Niveau im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des kulturellen Angebotes erhalten, oder sogar ausgebaut werden. Eine neue Busverbindung zwischen den Karlsruher Höhenstadtteilen, Waldbronn und Karlsbad soll beispielsweise im Sommer in den Probebetrieb gehen. Auch der Zuzug junger Familien sei aus demographischer Sicht für die Region überaus wichtig, aber auch gleichzeitig die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum. Eine Mischung von Einfamilien- und Reihenhäusern einerseits aber auch Geschosswohnungsbau andererseits sei daher bei der Umsetzung von Bebauungsplänen zu realisieren. Dem Vortrag von Frank Mentrup schloss sich eine von Dr. Andree Keitel moderierte Diskussionsrunde an. Fragen aus dem Publikum zielten insbesondere auf Verbesserungen im Bereich des ÖPNV, auf den aktuellen Planungsstand bezüglich einer zweiten Rheinbrücke sowie auch auf den geförderten, "sozialen" Wohnungsbau. Hier verfügt die Stadt Karlruhe bereits über umfangreiche Erfahrungen, die auch für die Umlandkommunen als Vorbild dienen können. Zusammenfassend betonte Mentrup, dass die bevorstehenden Aufgaben und Herausforderungen nur gemeinsam und in Absprache von Stadt und den Umlandgemeinden angegangen werden können.


auf dem Podium: (v.l.)
Fraktionsvorsitzender Jens Puchelt, OB Dr. Frank Mentrup, Dr. Andree Keitel, die Karlsbader-OV-Vorsitzende Cornelia Nürnberg, Bürgermeister Franz Masino

(Jens Puchelt, Stellvertretender Vorsitzender)