Aktuell

 


aus der Partei aus dem Gemeinderat
Sommerfest für die Helfer vom 1. Mai Ältestenrat -
Erwachsenenpass
    Zukunft des Eistreff
    Albtherme -
Kindergartenplätze in Etzenrot -
Waldbronner Feuerwehr informiert
    Verkaufsflächen an der Talstraße -
Kindergartenplätze -
Kirchplatz Busenbach -
Musikschulgebühren -
Bebauungsplan "Birkel"
    Antrag zum Diskussionsverbot rechtswidrig
    Antrag zur Fleckenhöhe -
Erweiterung von Pflegeplätzen -
Regenrückhaltung in Busenbach
    erneut rechtswidriger Antrag zur Fleckenhöhe -
Waldbegehung
    rechtswidriger Antrag zur Fleckenhöhe -
Karlsruher Kinderpass auch in Waldbronn -
Fortschritte bei Rück II -
Helferkreis "Willkommen für Fremde" informierte
       

Ältestenrat - Erwachsenenpass (12.11.):

Brauchen wir jetzt plötzlich einen Ältestenrat?
Einen Ältestenrat gibt es in mehreren umliegenden Gemeinden, wobei dort die Verhältnisse durch vorhandene Ortschaftsräte zumeist anderes sind als in Waldbronn. In Waldbronn sind wir bis jetzt gut ohne diese Einrichtung ausgekommen. Auf Initiative von Bürgermeister Franz Masino wurde jedoch hin und wieder bei Bedarf ein Runder Tisch mit den Fraktionsvorsitzenden einberufen, um sich gemeinsam über wichtige anstehende Themen auszutauschen. Eine Einrichtung, die es unter den bisherigen Bürgermeistern übrigens nicht gab. Wozu also jetzt plötzlich ein Ältestenrat? Wie kam es zum Antrag?
Wir erinnern uns: Zweimal verabschiedete der Gemeinderat mit Unterstützung der CDU den rechtswidrigen Antrag der Freien Wähler und der Grünen auf ein zweijähriges Informations- und Diskussionsverbot zum Thema Fleckenhöhe. Erst das Landratsamt musste dann noch einmal eindeutig die Rechtswidrigkeit des Antrags bestätigten. Als Antwort auf diese vorauszusehende rechtliche Niederlage kam dann der jetzt vorliegende Antrag der CDU zur Einführung eines Ältestenrates. Als Begründung äußerte Roland Bächlein unter anderem, man wolle damit eine "Waffengleichheit" zwischen Gemeinderat und Bürgermeister herstellen. Eine, für mich enttäuschende, Formulierung, die wir als sehr unpassend empfinden. Es muss uns doch gemeinsam darum gehen, zusammen für das Wohl unserer Gemeinde tätig zu sein, und nicht darum, sich aus parteitaktischen Erwägungen gegenseitig zu "bekämpfen". Wir haben uns daher gegen die Einführung eines Ältestenrates ausgesprochen, vor allem wegen der dahinterstehenden Intention des Antragstellers.
Auch eine organisatorische Frage stellt sich uns: Soll nun vor jeder Gemeinderatssitzung zunächst der Ältestenrat tagen um die Tagesordnung abzustimmen? Es gibt übrigens auch Gemeinderäte und Fraktionsvorsitzende, die nicht Rentner sind, sondern berufstätig und darüber hinaus in vielen Vereinen engagiert sind. Wenn vor jeder Gemeinderatssitzung zusätzlich zu den notwendigen Fraktionssitzungen und anderen Ausschusssitzungen noch eine Ältestenratssitzung einberufen wird, so stößt man hier auch an Grenzen der Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Die bisherigen "Runden Tische" des Bürgermeisters hätten wir gerne in bisheriger Form, und nach der Pause während des Bürgermeisterwahlkampfes nun auch gerne wieder regelmäßiger, weiter fortgesetzt.

Nach dem Kinderpass nun auch ein Erwachsenenpass?
Auf unseren Antrag hin unterzeichneten Bürgermeister Franz Masino und der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup im Sommer einen Kooperationsvertrag für den Kinderpass, der es Kindern aus finanziell schwächer gestellten Familien ermöglicht, zu ermäßigten Preisen an kulturellen und anderen Freizeiteinrichtungen teilzunehmen. In der Bürgerfragestunde wurde angeregt eine ähnliche Kooperation auch beim Pass für Erwachsene einzurichten. Dieses Anliegen unterstützen wir und bitten die Verwaltung der Gemeinde mit der Stadt Karlsruhe diesbezüglich Kooperationsmöglichkeiten abzuklären.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Die Zukunft des Eistreff (29.10.):

Der Eistreff stellt für Waldbronn ein Alleinstellungsmerkmal dar und trägt viel dazu bei, dass Waldbronn über seine Grenzen hinaus bekannt zu ist. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzen die Angebote in ihrer Freizeit und für viele Schüler aus der ganzen Umgebung ist es eine Chance, überhaupt Wintersport betreiben zu können. Aus diesem Grund würden wir es sehr bedauern, wenn der Eistreff nun schließen müsste. Allerdings muss auch der Eistreff aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde Waldbronn auf den Prüfstand.
Der Eistreff wurde vor ca. 15 Jahren grundlegend und mit viel Geld saniert und befindet sich heute sowohl technisch als auch baulich in einem guten Zustand. Davon konnte sich der Gemeinderat im vergangenen Jahr bei einer Begehung überzeugen. Es stehen also in nächsten Jahren keine bedeutenden Investitionen an. Der Zuschussbedarf bzw. das zahlungswirksame Defizit konnte kontinuierlich gesenkt werden und ist von über 200.000 EURO vor fünf Jahren auf rund ein Drittel gesenkt worden. Es ist zu erwarten, dass dieses Ergebnis mit den Einsparungen durch die Nutzung der Energiezentrale und dem Sommerbetrieb der Trampolinanlage weiter deutlich verbessert werden kann.
Im Gemeinderat wurden nun mögliche neue Nutzungenvarianten des Gebäudes als Feuerwehrhaus oder als Bauhof und/oder Gemeindegärtnerei vorgestellt. Es wurde dabei jedoch schnell deutlich, dass das Eistreffgebäude für derartige Nutzungen ungeeignet ist. Deshalb haben wir uns dagegen ausgesprochen, für weitere diesbezügliche Gutachten Gelder auszugeben. Auch gegen ein Gutachten zur Ermittlung von Abrisskosten haben wir uns ausgesprochen, da das Gebäude wie bereits erwähnt sowohl technisch als auch baulich in einem guten Zustand ist. Sollte in mehreren Jahren jedoch wieder eine große Generalsanierung notwendig werden, so ist es fraglich, ob die Gemeinde dann die dazu die notwendigen Mittel bereitstellen kann. Hier sollte die Verwaltung frühzeitig Sondierungsgespräche mit interessierten Gewerbetreibenden (zB. Agilent) zu führen, die ein Interesse daran haben könnten, das Grundstück für langfristige zukünftige Erweiterungen zu nutzen.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Albtherme - Kindergartenplätze in Etzenrot - Waldbronner Feuerwehr informiert (22.10.):

Neues aus der Albtherme
Auf sehr großes Interesse stieß die Möglichkeit zum "Blick hinter die Kulissen" bei der Albtherme. Die neu gestalteten Räume und Einrichtungen im oberen Saunabereich fanden sehr großen Anklang. Auch der neu gestaltete Bistrobereich mit einem neuen Konzept stellt eine wesentliche Aufwertung dar. Nun freuen wir uns schon gespannt auf die noch ausstehende Fertigstellung der Räume im Erdgeschoss sowie des Saunagartens.
Bei der Albtherme hat es sich bewährt, in den vergangenen Jahren stetig aber maßvoll zu investieren und zu modernisieren. So wurde erreicht, dass die Albtherme, im Gegensatz zu vielen anderen Bädern, schwarze Zahlen schreibt und neue Gäste hinzugewinnt. Ein Kurs, den wir auch in Zukunft mittragen und unterstützen werden. Die derzeit durchgeführte große Investition sehen wir als wichtigen Schritt für die weitere Zukunftsfähigkeit der Albtherme.

Kindergartenplätze in Etzenrot: Unser Antrag
Es ist sehr erfreulich, dass die Zahl der Kinder in Waldbronn weiter erheblich steigt. Dies erfordert zusätzliche Kindergartenplätze. Nachdem in Reichenbach nun ein neuer, sechsgruppiger Kingergarten eröffnet wurde, werden nun Planungen für eine Erweiterung am Kindergarten Don Bosco in Busenbach erstellt. Aber auch in Etzenrot besteht großer Bedarf an zusätzlichen Kindergartenplätzen.
Derzeit gibt es für die Etzenroter Kindergartenkinder, laut Aussage der Leitung, eine Warteliste von 25 Kindern. Aus diesem Grund gibt es dort für neue Kinder unter dreieinhalb Jahren derzeit keine Aufnahmemöglichkeiten.

Daher haben wir im Gemeinderat folgenden Antrag eingebracht:
Wir beantragen, dass die Betreuungsmöglichkeiten am Kindergarten St. Bernhard in Etzenrot in Kooperation mit dem Träger erweitert werden:

- kurzfristig durch die Einstellung eines weiteren Erziehers oder einer weiteren Erzieherin,
- langfristig durch eine Erweiterung um mindestens einen, besser um zwei Gruppenräume, um u.a. auch unter-dreijährige Kinder aufnehmen zu können.

Die Gemeinde wird beauftragt mit dem Träger diesbezüglich in Kontakt zu treten und ein entsprechendes Konzept zu erstellen und vorzulegen.

Die Waldbronner Feuerwehr informierte
Zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung lud die Waldbronner Feuerwehr vergangene Woche den Gemeindrat ein. Fundiert wurde über die aktuellen Bedürfnisse, die Ausrückeordnung sowie viele weitere interessante Details berichtet. Anschließend wurden alle drei Waldbronner Feuerwehrhäuser besichtigt und man konnte sich ein eindrucksvolles Bild von den sehr beengten Verhältnissen vor Ort machen. Wir denken, wir können für alle Fraktionen sprechen, wenn wir sagen, dass es eine wichtige und äußerst informative Veranstaltung war, die auch den Bedarf für die Zukunft deutlich aufzeigte.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Verkaufsflächen an der Talstraße - Kindergartenplätze - Kirchplatz Busenbach - Musikschulgebühren - Bebauungsplan "Birkel" (15.10.):

Zusätzliche Verkaufsflächen an der Talstraße
Ausführliche Standortanalysen haben den großen Bedarf an weiteren Verkaufsflächen, insbesondere im Bereich "Lebensmittel" für Waldbronn bestätigt. Daher befürworten wir die Änderungen im Flächennutzungsplan im Bereich des Aldigrundstückes hinsichtlich der Grundstückfläche sowie der Verkaufsflächen. Diese sehen unter anderem eine Erweiterung des Aldi-Marktes sowie die Ansiedlung eines Rewe-Marktes vor. Bekanntlich ist die Kaufkraft in Waldbronn außergewöhnlich hoch. Die Planungen sind ein wichtiger Beitrag zur weiteren Kaufkraftbindung, auch im Hinblick auf das Baugebiet Rück II.
Ebenso erwarten wir eine Stärkung des Einkaufszentrums "Rathausmarkt" sowie eine Weiterentwicklung der Talstraße zum Nahversorgungszentrum, wie es auch im Leitbild formuliert ist.

Schaffung von Kindergartenplätzen
Es ist sehr erfreulich, dass die Zahl der Kinder in Waldbronn weiter erheblich steigt. Dies erfordert dringend zusätzliche Kindergartenplätze. Daher wird beim Kindergarten St. Josef vorübergehend eine weitere provisorische Gruppe eingerichtet. Darüber hinaus haben wir der Freigabe von Planungsmitteln für eine Erweiterung am Kindergarten Don Bosco zugestimmt. Bei dem bisher zweigruppigen Kindergarten ist eine Erweiterung gut möglich, wobei uns eine mit der Kindergartenleitung abgestimmte Planung wichtig ist.

Gestaltung des Busenbacher Kirchplatzes
Eine Aufwertung des Busenbacher Ortszentrums neben der Kirche bedeutet die Gestaltung des durch Gebäudeabriss nun frei gewordenen Kirchplatzes. Bei der Schaffung der dringend benötigten Parkplätze ist uns wichtig, dass diese auch tatsächlich den Kirchenbesuchern zu Verfügung stehen. Eine Regelung mit Parkscheibe wäre hier eine Möglichkeit. Hinsichtlich der Gestaltung der noch freien oberen Hauptfläche muss versucht werden, mit allen Angrenzern eine gute Möglichkeit für die Regelung der Zu- und Überfahrtsrechte zu finden.

Gebührenanpassungen bei der Musikschule
Die Möglichkeit einer guten musikalischen Ausbildung insbesondere für Kinder in Waldbronn ist uns sehr wichtig. Diese muss aber auch für die Gemeinde finanzierbar sein. Nach sieben Jahren ohne Anpassungen, in denen jedoch die Gehälter der Mitarbeiter stiegen, ist eine Erhöhung der Musikschulgebühren unvermeidbar

Bebauungsplan "Birkel"
Grünes Licht gab es von unserer Seite für die Änderung und Ergänzungen des Bebauungsplanes Birkel. In einem Teilgebiet ist es somit in einem zügigen Verfahren möglich, auf Flächen die bereits für Nebenanlagen zu Verfügung stehen Erweiterungen von Wohngebäuden durchzuführen. Wichtig ist für uns auch, dass das Bebauungsplanänderungsverfahren für die weiteren Bereiche des Gebietes Birkel nun ebenso angegangen wird.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Antrag zum Diskussions- und Informationsverbot ist eindeutig rechtswidrig (24.09.):

Die Stellungnahme des Landratsamtes war wie zu erwarten wenig verwunderlich:

Der von der CDU unterstützte Antrag von Freien Wählern und Grünen ist eindeutig rechtswidrig. Ein zweijähriges Diskussions- und Informationsverbot ist unvereinbar mit demokratischen Grundsätzen.

Verwunderlich war für uns jedoch, dass die besagte Mehrheit des Gemeinderates wissentlich zum wiederholten Mal diesem offenkundig rechtswidrigen Antrag zugestimmt hat! Bürgermeister Franz Masino hatte zuvor mehrfach deutlich auf die Rechtswidrigkeit des Antrages hingewiesen, und es wäre für die Antragsteller bei etwaigen Zweifeln ein Leichtes gewesen, bei der zuständigen Aufsichtsbehörde nachzufragen.
Für uns sind Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation elementare Bestandteile der Kommunalpolitik. Deshalb haben wir diesbezüglich vor dem Sommer auch einen vielbeachteten Flyer an alle Waldbronner Haushalte verteilt. Waldbronn braucht einen Masterplan für die Zukunft. Basierend auf dem Leitbild müssen viele Aspekte dabei mit bedacht werden:
Die Bevölkerungsentwicklung, der Bedarf an Wohnraum (nicht nur in Waldbronn, sondern im ganzen Nachbarschaftsverband), der Bedarf an Gewerbefläche, strukturelle Überlegungen hinsichtlich der Einrichtungen der Gemeinde, Entwicklungen bei den Vereinen, finanzielle Überlegungen und vieles mehr. Und im Rahmen dieses Masterplanes darf das wichtige Thema Fleckenhöhe nicht von vornherein ausgeklammert werden. Die Bürger müssen umfassend informiert werden. Daher mussten nun die Gemeinderatsbeschlüsse vom 19.07. und 28.07. 2017 zum seinerzeit von Kurt Bechtel vorgetragenen Antrag der Freien Wähler und der Grünen erwartungsgemäß wieder aufgehoben werden.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Antrag zur Fleckenhöhe - Erweiterung von Pflegeplätzen - Regenrückhaltung in Busenbach (17.09.):

Antrag von Freien Wählern und Grünen ist eindeutig rechtswidrig
Der von der Waldbronner CDU mehrheitlich unterstütze Antrag von Grünen und Freien Wählern auf ein zweijähriges Diskussions- und Informationsverbot zum Thema Fleckenhöhe ist eindeutig rechtswidrig und muss zurückgenommen werden. Bürgermeister Franz Masino hatte zuvor mehrfach deutlich auf die Rechtswidrigkeit des Antrages hingewiesen und dennoch wurde der Antrag wiederholt von besagten Teilen des Gemeinderates verabschiedet.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat nun noch einmal eindeutig die Rechtswidrigkeit und die Unvereinbarkeit des Antrages mit demokratischen Grundsätzen bestätigt. Wie zu erwarten war, müssen die entsprechenden Beschlüsse nun wieder aufgehoben werden.

Erweiterung der Waldbronner Senioreneinrichtung um zwei weitere Pflegegruppen
Der Bedarf an weiteren Pflegeplätzen für Senioren in Waldbronn ist enorm. Daher wurde nun im Ausschuss für Umwelt und Technik über Bebauungsplanfestsetzungen für einen Erweiterungsbau bei der bestehenden Einrichtung am St.-Gervais-Ring beraten. Den beantragten Befreiungen hinsichtlich der Baugrenzen konnten wir zustimmen, da andererseits statt eines 3-geschossigen nur ein 2-geschossiger Anbau geplant wird. Generell muss jedoch auch langfristig im Sozialausschuss ein weitergehendes Konzept für Senioren in Waldbronn, entsprechend dem zukünftigen Bedarf, entwickelt werden.

Regenwasserrückhaltung im Ortsteil Busenbach
Weiterhin ein wichtiges Thema sind bei der Verwaltung und im Gemeinderat die Schaffung von Möglichkeiten zur Regenrückhaltung und somit die Vermeidung von Überflutungen. Verschiedene Varianten, wie ein unterirdisches Rückhaltebecken oder ein erweiterter "Staukanal" im Bereich Albert-Schweitzer-Straße/Turnplatz sowie eine Regenwasserrückhaltung am oberen Ende des Brahmsweges wurden vorgestellt und werden nun genauer hinsichtlich Wirkung und Kosten untersucht und geplant.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

erneut rechtswidriger Antrag zur Fleckenhöhe - Waldbegehung (30.07.):

Erneut rechtswidriger Antrag verabschiedet
Wiederholt verabschiedete der Gemeinderat mit Unterstützung der CDU (bis auf Richard Linder) den Antrag von Freien Wählern und Grünen, dass rund zwei Jahre lang nicht mehr im Gemeinderat über das Thema der Erschließung der Fleckenhöhe diskutiert werden darf und dass auch keine Informationsveranstaltung für die Bürger zu dem Thema durchgeführt werden darf. Dies obwohl die Verwaltung zuvor noch einmal fundiert die Rechtswidrigkeit des Antrags begründet hatte. Es ist für uns unverständlich, dass die Mehrheit des derzeitigen Gemeinderates wissentlich einen rechtswidrigen Antrag unterstützt. Auch inhaltlich können wir nicht verstehen, dass die CDU einerseits auf die Erstellung eines Masterplanes für Waldbronn drängt, dann aber andererseits mehrheitlich die Beratung eines der wichtigen Themen blockiert. Unabhängig davon, wie man nun zur schrittweisen Entwicklung der Fleckenhöhe steht, es muss eine sachliche Diskussion und Information darüber möglich sein. Darauf haben die Bürger ein Anrecht.

Öffentliche Waldbegehung des Gemeinderates
Am vergangenen Mittwoch hat die Gemeinde- zusammen mit der Forstverwaltung für den Gemeinderat und interessierte Bürger eine öffentliche Waldbegehung angesetzt. In diesem Jahr hat man sich auf das Waldgebiet zwischen Etzenrot und Spielberg konzentriert. Wie auch in den Vorjahren wurden uns gezielt einige Schwerpunkte bzw. Problemfelder der Waldbewirtschaftung aufgezeigt.
Zunächst wurde uns gezeigt, welche Schäden der Borkenkäfer im Wald verursachen kann, wenn entsprechende Bedingungen vorliegen. Der Borkenkäferbefall wird insbesondere durch langanhaltende Trockenheit begünstigt und betrifft hauptsächlich Fichtenbestände. Andere Baumarten sind da resistenter. Als akute Maßnahme gegen den Borkenkäfer hilft nur der unmittelbare Einschlag der betroffenen Bäume und Vorkehrungen gegen eine Ausbreitung der Schädlinge. Langfristig wird durch die Forstverwaltung darauf geachtet, dass durch einen gesunden Mix des Baumbestandes die Ausbreitungsbedingungen erschwert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt waren die forstwirtschaftlichen Maßnahmen zur Verjüngung des Waldbestandes und gezielte Förderung bestimmter Baumarten durch Auslichten überrepräsentierter Arten, um so die einen gesunden Mix und auch eine gute Verteilung von Jung-, Wachstumsholz und schlagreifem Baumbestand zu erhalten. Diese Bewirtschaftungsform ist vorteilhaft für die wirtschaftliche Nutzung des Waldes und auch für die Förderung der Artenvielfalt von Flora und Fauna. Insgesamt steht der Wald immer im Spannungsfeld zwischen kommerzieller Nutzung und Gesichtspunkten des Naturschutzes sowie der Ziele für die Freizeit und der Erholung. Waldbronn strebt hier seit vielen Jahren einen guten Ausgleich an, in dem die Nutzung auf das Maß beschränkt wird, um die laufenden Kosten für den Aufbau und die Pflege des Waldes sowie der Erhaltung der Wegenetze zu decken.

Die Fraktion von SPD und Bürgerliste wünscht allen Waldbronnern einen schönen Sommer und erholsame Ferien !

(Ruth Csernalabics, Marianne Müller, Klaus Bechtel, Hubert Kuderer und Jens Puchelt)

rechtswidriger Antrag zur Fleckenhöhe - Karlsruher Kinderpass auch in Waldbronn - Fortschritte bei Rück II - Helferkreis "Willkommen für Fremde" informierte (23.07.):

Rechtswidriger Antrag verabschiedet
Das war schon eine denkwürdige Gemeinderatssitzung: Mit Unterstützung der CDU (bis auf Richard Linder) verabschiedete der Gemeinderat den Antrag von Freien Wählern und Grünen, dass rund zwei Jahre lang nicht mehr im Gemeinderat über das Thema der Erschließung der Fleckenhöhe diskutiert werden darf und dass auch keine Bürgerinformationsveranstaltung zu dem Thema durchgeführt werden darf. Unserer Meinung nach ist dies ein offensichtlich rechtwidriger Antrag: Es wird der Gemeindrat bevormundet, es werden die Bürger bevormundet, denn es wird ihr Informationsrecht unterbunden und nicht zuletzt wird der Bürgermeister bevormundet, der für die Tagesordnung der Gemeinderatssitzungen verantwortlich ist. Wo kämen wir hin, wenn man versuchen würde, alle kontrovers diskutierten Themen per Mehrheitsbeschluss einfach auszugrenzen.
Der Antrag widerspricht, wie von der Verwaltung ausgeführt, der Gemeindeordnung sowie auch grundsätzlich unserem Demokratieverständnis.

Karlsruher Kinderpass gilt ab 1 August auch für Waldbronn
Wir freuen uns, dass auf unseren Antrag hin nun rechtzeitig zu Ferienbeginn Waldbronn auch Teil der "Sozialregion Karlsruhe" ist. Ihr gehören inzwischen sieben Umlandgemeinden an.
Mit dem Karlsruher Kinderpass wird die Teilhabe an Kultur- und Freizeitangeboten von Kindern gesichert, die sonst aus finanziellen Gründen bestimmte Angebote nicht nutzen könnten.

Fortschritte bei Rück II
Im Bebauungsverfahren Rück II geht es endlich weiter: Auf Grundlage eines Konzeptionsentwurfs, der neben normaler Wohnbebauung unter anderem Seniorenwohnen, Kinderbetreuung und auch sozialen Wohnungsbau mit beinhaltet, soll der Bebauungsplan weiter bearbeitet werden. Auch ein Gestaltungsbeirat soll mit einbezogen werden.
Dies sind erfreuliche Nachrichten für die vielen Familien, die schon lange darauf warten, endlich mit dem Bau beginnen zu können. Auch für die Gemeindekasse bedeutet dies eine weitere große Entlastung. Während des Umlegungsverfahrens hatte die Gemeinde über 3 Millionen Euro vorfinanziert, die nun als Grundstückserlöse wieder zurück an die Gemeinde fließen.

Helferkreis "Willkommen für Fremde" informierte
Ausführlich informierten kürzlich Mitglieder des Arbeitskreises bei einer gut besuchten Veranstaltung im Rathaus über ihre umfangreichen Arbeits- und Themenfelder. Diese umfasst unter anderem Patenschaften, das monatliche Begegnungscafé, Sprachunterricht, die Kleiderkammer, Freizeit und Fahrräder, rechtliche Hilfen sowie Unterstützung bei Ausbildung und Arbeit. Großes Lob und Anerkennung von unserer Seite für dieses enorme ehrenamtliche Engagement, das in diesem Umfang von der Gemeinde allein niemals getragen werden könnte. Wir werden die Arbeit des Helferkreises weiter wie bisher tatkräftig unterstützen.

(Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender)

Sommerfest für die Helfer vom 1. Mai: (23.07.)

Politische Arbeit in der Gemeinde braucht Helfer - auch unabhängig vom parteipolitischen Programm. Gerade in einer kleinen Gemeinde wie Waldbronn lebt die kommunalpolitische Arbeit vom Gespräch mit den Bürgern. Dieses Gespräch suchen wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit, zuallererst aber auf unserem traditionellen Familienfest am 1. Mai. So ein großes Fest auszurichten ist allerdings für einen kleinen Ortsverein eine gewaltige Aufgabe. Ohne die vielen Helfer mit und ohne Parteibuch, die sich hier vor und hinter der Theke engagieren, wäre so ein Fest nicht zu stemmen.
Wie wichtig uns diese Freunde und Helfer sind, zeigt der Vorstand des Ortsvereins jedes Jahr mit einer Einladung zu einem gemütlichen Treffen mit Grillwürsten und kalten Getränken. Gastgeber waren dieses Jahr der neue Vorsitzende Dr. Hans-Hermann Klumpp und seine Frau Birgit, die in ihr Heim nach Etzenrot eingeladen hatten.
Auch das durchwachsene Wetter - die Würstchen lagen gerade auf dem Grill, als ein Gewitter uns dazwischenfunkte - war die Stimmung blendend, da alle unter einem Dach zusammenrücken konnten. Es war ein entspanntes Sommerfest, bei dem alle wieder Kräfte tanken konnten für die nächsten Herausforderungen. Die bestehen zunächst aus dem Wahlkampf für die Bundestagswahl, aber auch das nächste Maifest in 2018 ist schon fest gebucht.

(Dr. Andree Keitel, Schriftführer)